Theater Theater

„Ich liebe es, Theater zu spielen. Es ist so viel realistischer als das Leben“, sagte einmal Oscar Wilde, ein irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor. Die Liebe zum Theater teilen bereits seit etlichen Jahren die Schüler verschiedenster Wahlpflichtkurse der Oberschule Alexanderstraße und ihre Lehrerin Susan Wiraeus, wovon zahlreiche Aufführungen und Auszeichnungen zeugen.

Hier eine kleine Übersicht verschiedener Arbeiten der letzten Jahre:

2020:


WPK 9 Kunst / Darstellendes Spiel mit „Gedanken zu den Menschenrechten“ im Fernsehen!

Der WPK 9 Kunst / Darstellendes Spiel ist am 23. und 24.11.2020 um 19.50 Uhr sowie am 29.11.2020 um 11.50 Uhr im Fernsehen auf dem Oldenburger Sender O1 zu sehen!!

Der Titel des Kurzfilms ist: „Gedanken zu den Menschenrechten“ und wird im Rahmen der Aktionswochen gegen Diskriminierung gezeigt.

Für den Film haben wir uns zunächst mit den Menschenrechten befasst und uns Fälle angeschaut, in denen auch heute noch gegen die Menschenrechte verstoßen wird, obwohl diese schon 1948 von den Vereinten Nationen beschlossen wurden.

Danach haben wir einzelne Menschenrechte als Standbilder gebaut, fotografiert und bearbeitet. Später verfassten wir in einer Schreibwerkstatt eigene Texte zu Begriffen der Menschenrechte, die uns wichtig sind. Aus diesen Puzzleteilen wurde unser Film produziert und wir hoffen, ihr schaut ihn euch alle an:)

 

2019:


„andersartig gedenken on stage“ am 19. November 2019 Theater Thikwa in Berlin

Foto: Privat

Voller Vorfreude steigen wir, das sind Julia Klimko, Liana Wilhelm, Nele Rohlfs, Yannic van Marc, Linda Khro,  Nico Bischoff, Thomas Vossenberg und Susan Wiraeus in den Zug nach Berlin, um an der Preisverleihung „andersartig gedenken on stage“ teilzunehmen. Wir fahren als Vertreter*innen des WPK 9, der im letzten Schuljahr an Biographien der Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“- Morde gearbeitet hat und daraus das Theaterstück Gedenken – Verstehen – Nicht Vergessen entwickelt hat.

Das Theater Thikwa liegt in einem Hinterhof in Berlin Kreuzberg, es ist festlich beleuchtet, die Menschen sind fröhlich, es herrscht eine entspannte und herzliche Stimmung, das Theater ist bis zum letzten Platz gefüllt.

Foto: Privat

Insgesamt fünf Schultheatergruppen und ein generationsübergreifendes Projekt werden ausgezeichnet, jede Gruppe erhält eine extra für sie geschriebene Laudatio. Sebastian Urbanski (Schauspieler und Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe) spricht davon, dass er die Jahre 1933-1945 nicht überlebt hätte „doch ich kann Ihnen und Euch sagen, ich lebe gern!“ Cäcilia Brockmann (Zeitzeugin) berichtet von ihren Erlebnissen sie sagt „ und als ein Kind zum Arzt musste, wussten wir, es kommt nicht wieder zurück.“ Dies sind Sätze die uns nachdenklich machen und und berühren. Sie machen und nochmals deutlich, dass es richtig ist sich mit diesen Themen zu befassen.

Wir danken den Organisatoren, insbesondere Stana Schenck, sowie dem Förderkreis Gedenkort -T4 für diesen unglaublich berührenden Abend. Zudem danken wir unseren Förderern BildungsChance im Blick und dem Kulturbüro der Stadt Oldenburg.

Foto(c) Marko Georgi

 

 

 

 

 

 

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„Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen“

Besonders geehrt wird das Theaterstück „Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen“! Im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „andersartig gedenken on stage“ werden unsere Schülerinnen und Schüler aus dem Wahlpflichtkurs Theater Jahrgang 9 am 19. November in Berlin ausgezeichnet! Herzlichen Glückwunsch an euch und Susan Wiraeus sowie Thomas Vossenberg!
Die Nordwest Zeitung berichtet am 19.10.2019 (Artikelvorschau):
Schülertheater wird in Berlin mit Preis ausgezeichnet
Hier unser bisheriger Bericht dazu:
Am 18., 19. und 20.06.19, jeweils ab 18:30 Uhr, präsentiert der WPK 9 Darstellendes Spiel das Theaterstück „Gedenken – Verstehen – Nicht vergessen“ im Theater/Hof  19, Bahnhofstraße 19. 
Karten gibt es unter:
Das Stück wird zudem am 25.06.19 um 16:00 Uhr in der Kulturetage im Rahmen der Jugendtheatertage aufgeführt. 
Karten gibt es an der Theaterkasse des Staatstheaters Oldenburg 

Zum Inhalt:

Der diesjährige Wahlpflichtkurs beschäftigte sich mit den Biographien von Euthanasieopfern zwischen 1933 und 1945 während der NS-Diktatur. Ziel der diesjährigen Arbeit war aber nicht nur die Darstellung des NS-Programmes zur Vernichtung von Leben, sondern ebenso ein Theaterstück zu entwickeln, in dem auch Fiktion und Bezug zum aktuell gesellschaftspolitischen Diskurs (Umgang mit Behinderung/Inklusion) thematisiert wird.

Regie: Susan Wiraeus (Oberschule Alexanderstraße)/ Thomas Vossenberg/ Freizeitstätte Bürgerfelde/Stadt Oldenburg

 

2018:


WPK9 macht Theater: „Nichts hat irgendeine Bedeutung,“ brüllt Carlo.

„Nichts hat irgendeine Bedeutung,“ brüllt Carlo. Doch das stimmt nicht! Wir werden ihm zeigen, das es sehr wohl Dinge gibt, die für uns eine Bedeutung haben!

Darstellendes Spiel mit dem WPK-9 und Frau Wiraeus

Mit einem interessanten Thema wurden wir zum Theater Hof 19 gebeten, um die Ergebnissen aus einem Jahr Arbeit im Darstellendem Spiel zu bewundern. Der Kurs wurde in Zusammenarbeit mit Thomas Vossenberg von der Jugendfreizeitstätte geleitet, der mit seiner Theatergruppe aus der Freizeitstätte ein zweites Stück an diesem Abend aufführte.

Die Schüler setzten sich gekonnt und nicht aufgesetzt mit dem auseinander, was ihnen im Leben wichtig ist. Ausgehend von einer Provokation eines Mitschülers, dass nichts im Leben wichtig sei, sammelten die Klassenkameraden und Freunde alles, was ihnen von Bedeutung war. Dies passierte auf der Bühne mit den Dingen, die den Schauspielern am wichtigsten sind. Interessant war, dass weder Spiele, Filme, Playstation oder Handy auf dem „Berg der Bedeutung“ lagen, sondern Symbole des Glaubens, Erinnerungsstücke an Personen von Freunden oder an bestimmte Ereignisse, die im Leben Bedeutung hatten. Ich konnte spüren, dass sich die Schüler nicht nur mit Theatertechniken, sondern auch intensiv mit dem Inhalt auseinandergesetzt hatten. Es trafen Wertevorstellungen aus unterschiedlichen Kulturkreisen aufeinander und schienen gut nebeneinander existieren zu können; nicht nur auf der Bühne, sondern auch, und das wurde mir an dem Abend beim Zuschauen bewusst, bei uns an der Schule. Vielen Dank an die Schauspieler, dass sie uns das bei einem anregenden Theaterabend gezeigt haben.

Zusammenarbeit der OBS-Alexanderstraße mit der Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde

Seit 17 Jahren arbeiten wir im musisch-kulturellen Bereich zusammen, indem wir mit unseren Wahlpflichtkursen in die Freizeitstätte gehen und gemeinsam in den Kursen arbeiten. Durch die gemeinsame Arbeit können Schüler intensiver betreut werden und erhalten immer wieder eine andere, zusätzliche Sicht auf bestimmte Inhalte oder Methoden. Unsere Schüler bleiben nach dem Unterricht gerne in der Freizeitstätte und können ihre Freizeit sinnvoll weiter gestalten. So nehmen unsere Schüler zusätzlich an einem Bandkurs oder Theaterprojekt teil oder gehen in die anderen zahlreichen Gruppenangebote, die die Freizeitstätte anbietet. Im Theaterprojekt über die Swingjugend arbeitete eine 6.-Klässlerin zusammen mit älteren Schülern und Erwachsenen zusammen und konnte sich dadurch sehr ernsthaft und intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen. Und wenn man dann seine ehemaligen Schüler noch einmal wiedersehen kann, dann ist das für einen Lehrer auch eine Freude.

(Text: Michael Greiner-Junghans)

Hier auch ein Beitrag der NWZ dazu: Kultur: Jugendtheater als Absage an den ?Null-Bock?-Zeitgeist


Klassen 5 und 6 machen Theater: Fliegen heißt auf Arabisch…

Am 4. Juni 2018 um 14:30 Uhr findet in der Freizeitstätte Bürgerfelde die Premiere des Theaterstücks „Fliegen heißt auf Arabisch…“ statt, dass unsere Kollegin Susan Wiraeus gemeinsam mit Thomas Vossenberg von der Freizeitstätte Bürgerfelde in einem Kooperationsprojekt mit Schülern der Klassen 5 und 6 der Oberschule Alexanderstraße einstudiert hat.

Hier bereits eine Berichterstattung der Nordwest Zeitung vom 01.06.2018:

2017:

WPM Klasse 5/6 „Aus dem Nest gefallen“

Zwischen Abenteuerlust und Geborgenheit (NWZonline):

Bürgerfelde Wenn Kinder flügge werden: „Aus dem Nest gefallen“ lautet der Titel des Theaterstücks, das Susan Wiraeus (Oberschule Alexanderstraße) und Thomas Vossenberg (Freizeitstätte Bürgerfelde) in einem Kooperationsprojekt zusammen mit elf Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 6 der Oberschule einstudiert haben. Aufgeführt wird das Stück am Montag, 29. Mai, 14 Uhr, in der Freizeitstätte, Alexanderstraße 209.

Die Initiatoren orientieren sich in dem Stoff an dem Kinderbuchklassiker „Wo die wilden Kerle wohnen“ (1963) des US-amerikanische Illustrators und Autors Maurice Sendak.

Seit September 2016 steht für das junge Ensemble der Oberschule im Rahmen eines Wahlpflichtmoduls Theaterarbeit auf dem Stundenplan. Geprobt wird im Theaterraum der Freizeitstätte. Die Freizeitstätte legt im außerschulischen Bereich einen Schwerpunkt auf Theaterpädagogik und bietet so für junge Menschen nach Schulschluss die Möglichkeit zur sinnvollen und kreativen Freizeitgestaltung. In ihre Version haben die Projektverantwortlichen Susan Wiraeus und Thomas Vossenberg die bisherigen Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler einfließen lassen. Es geht um grundsätzliche Fragen wie „Was ist mein Zuhause?“, „Was brauche ich, um mich wohlzufühlen?“ oder „Wie fühlen sich neue Erfahrungen an und wonach sehne ich mich?“.

„Aus dem Nest gefallen“ erzählt von Kindern, die von zu Hause ausbrechen, um an einem anderen Ort ein freieres, selbstbestimmtes Leben zu führen.

https://www.nwzonline.de/buergerfelde/zwischen-abenteuerlust-und-geborgenheit_a_31,3,262131452.html

WPM Klasse 5/6 „Aus dem Nest gefallen“

Leitung: Susan Wiraeus (OBS) Thomas Vossenberg (Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde)

Auf der Basis des Kinderbuchs „Wo die wilden Kerle wohnen“ arbeitet der WPM zu einem Theaterstück mit dem „Titel aus dem Nest gefallen.

Das Stück erzählt die Geschichte von Kindern, die von zuhause ausbrechen, um an einem anderen Ort ein freieres, selbstbestimmtes Leben zu führen. Auf ihrer Reise, die über den Mars und Alaska bis nach Dubai führt, erleben die Kinder unterschiedliche Abenteuer und genießen ihr Leben.

Was passiert aber, wenn man plötzlich ein T-Shirt findet, dass so gut nach Mama und Papa riecht?


WPK Klasse 9 „Andere Welten“

Leitung: Susan Wiraeus (OBS) und Thomas Vossenberg (Jugendfreizeitstätte Bürgerfelde)

Was bringt einen Menschen dazu alles zurückzulassen, um eine Reise in ein unbekanntes, fernes Land anzutreten, hin zu einem Ort ohne Familie und Freunde, wo alles namenlos und die Zukunft unbekannt ist? Wie fühlt es sich an anders zu sein? Wie muss ein Ort, eine Welt sein, damit man sich zuhause fühlen kann?

Diese Fragen bildeten die Grundlage des Theaterstücks „Andere Welten“.

„Andere Welten“ erzählt in einer lineare Geschichte den Weg vierer Jugendlicher, die sich auf eine Reise machen und auf ihrem Weg unüberbrückbaren Gegensätzen, Anfeindungen und Strukturen, die ein selbstbestimmtes Leben verhindern, begegnen. Gibt es am Ende ihrer Reise Hoffnungen und Utopien, einen Ort der Geborgenheit?

Der WPK 9 präsentiert „Andere Welten“ an folgenden Terminen:

08.05.2017 im Theaterhof 19 im Rahmen des kulturellen Bühnentags der Stadt Oldenburg  (Auszüge des Stückes)

07.06.2017, 18:30 Uhr Premiere im Theaterhof 19

16.06.2017 20:00 Uhr Exerzierhalle im Rahmen der Jugendtheatertage


Theateraustausch Oktober 2017

In Zusammenarbeit mit dem Verein Jugendkulturarbeit e.V. und der Jugendfreizeitstätte plant die OBS einen internationalen Austausch mit dem Arbeitstitel „Strandgut/ The world of plastic“.

Beteiligt sind 12 Jugendlichen der OBS Alexanderstr. und jeweils 6 Jugendliche aus drei EU-Staaten.

Der Austausch erfolgt im Rahmen des Erasmus+ Programms und ermöglicht den Teilnehmern den „Youth Pass“ zu erwerben.

Das Angebot richtet sich an SuS der Klassen 9 und 10, da die Kommunikation untereinander primär  auf Englisch erfolgt.

Inhaltlich geplant ist:

  • Besuch der Universität Oldenburg / Versuche zu Mikroplastik
  • Fahrt nach Spiekeroog/ Kooperation mit dem Wattenmeer-Haus WHV :
    • Strandgut sammeln, Monument erstellen
    • Besuch des Schullabors, Versuche zu Mikroplastik im Wattenmeer
  • Erarbeitung einzelner Szenen zum Thema Plastik
  • Plastik- Modenschau
  • Video „The Makting of…“
  • Präsentation
  • Erwerb des „Youth Pass“

Es folgen einige Eindrücke aus dem letzten Austausch: